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Halo 4: Das Gesicht eines Helden


von

halo-4-john

Eine kryptische Überschrift, ein düsteres Artikelbild und ein Artikel, der vielleicht enthüllt, dass der Master Chief in Halo 4 sterben wird. Seid ehrlich, geht es spannender? Widmen wir uns zunächst der Überschrift.

In einem Gespräch mit Eurogamer erklärt Frank O’Conner, Development Director für das Halo-Franchise, dass man aktuell noch nicht in der Lage sei das Gesicht des legendären Spartan Sierra-117 alias John alias Master Chief zu enthüllen. Dies läge nicht etwa daran, dass zu wenig über das Aussehen des Master Chiefs bekannt wäre, stattdessen bleibe man damit der Politik von Bungie treu und halte damit den Mythos um den einsamen Helden weiter aufrecht.

Das lustige ist, dass der Master Chief im Grunde schon sehr genau beschrieben ist. Wenn du einen richtigen Halo-Nerd findest und ihm sagst, dass er einem Phantombild-Zeichner der Polizei das Aussehen des Master Chiefs beschreiben solle, dann würde dieser Phantombild-Zeichner eine sehr genaue Zeichnung eines älteren Mannes, mit erschreckend blasser, fast albino-weißer Haut, hellblauen Augen, kurzgeschorenem, rötlichem Haar und den letzten Spuren der Sommersprossen, die er als Kind einmal hatte, anfertigen.
[Anm. d. Red.: Diese Beschreibung basiert auf dem 2001er Roman Halo: The Fall of Reach von Eric Nylund]

Natürlich kam in diesem Interview auch die alles entscheidende Frage auf, ob der Beginn einer neuen Trilogie vielleicht auch das Ende des Master Chiefs sein wird. Da ihr mir wahrscheinlich ohnehin nicht glauben würdet, was ich euch erzähle, zitiere ich wieder Frank O’Conner.

Das ist ein Thema, auf das ich nicht eingehen will. Ich kann sagen, dass in Halo 4 einige Dinge passieren werden. Kürzlich hatten wir noch Angst zu zugeben, dass wir auch schwere Entscheidungen im Spiel treffen mussten. Fakt ist, das spannende und interessante Geschichten auch Elemente enthalten, mit denen man sich nicht immer wohl fühlt; bedeutungsschwere und permanente Ereignisse.
Ich möchte damit nichts andeuten, sondern nur zeigen, dass sich unsere persönliche Einstellung zu der Art, wie man Geschichten erzählt verändert hat. Wenn wir wollen, dass die Geschichte die Leute berührt, dann müssen wir auch Passagen einbauen, die den Spieler berühren. Das ist keine Raketenwissenschaft. Glücklicherweise haben wir einen Besitzer und Publisher auf unserer Seite, der uns die Freiheit und das Vertrauen gibt, dass wir die richtigen Entscheidungen für das Universum und die Reihe treffen.

Vielsagende Worte, die Frank O’Conner da an die Welt richtet. Was meint ihr? Wird der Master Chief in Halo 4 das Zeitliche segnen, wäre es die richtige Entscheidung? Lasst es uns in den Kommentaren wissen.

Quelle: Halo 4

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  1.  
    Hierzu beziehe ich mal fix im entsprechenden Thread Stellung. :)



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