
Die Gears of War-Reihe gehört zu den bekanntesten Serien der Spieleindustrie und erfreut sich großer Beliebtheit in der Spielerschaft. Mit Gears of War: Judgement arbeitet aktuell People Can Fly im Auftrag von Epic Games an einem Prequel zu der bekannten Third-Person-Shooter Reihe. In einem Interview mit unseren Kollegen von VG247 spricht Chris Wynn, Senior Producer bei Epic Games, über die Zusammenarbeit mit People Can Fly und die Erschaffung eines neuen und etwas anderen Gears-Teil.
Judgement spielt direkt nach dem E-Day [Anm. d. Red.:Emergency-Day; Tag des ersten Kontakts mit den Locust auf Sera], 14 Jahre vor dem ersten Gears of War. Mit dem Spiel wollten wir das Gefühl von Angst einfangen, eine Angst im Sinne von “Heilige Scheiße, diese großen Monster kommen einfach aus dem Boden und töten die Bevölkerung des Planeten”. Wir wollten, dass man genau das innerhalb der Welt spürt, das Gefühl von Leben, welches erneut zerrüttet wird. Die Leute haben gerade die Pendulum Kriege überlebt, jeder ist glücklich und in Feierlaune. Plötzlich tauchen die Locust aus dem Nichts auf und beginnen alles zu zerstören und den Frieden zu runinieren.
Nachdem Epic Games den Entwickler People Can Fly aufkaufte, betrauten die Gears-Schöpfer ihre neues Tochterunternehmen mit der Aufgabe die festgefahrenen Prinzipien eines Gears of War aufzufrischen. Die neuen Entwickler bringen frischen Wind in die Welt von Gears of War und geben Epic die Chance sich neuen Aufgaben zu widmen, ohne die Reihe rund um die KOR-Truppen zu Grabe tragen zu müssen.
Ich denke, dass es genau die richtige Zeit ist um ein paar Chancen zu nutzen und Änderungen vorzunehmen. Die richtige Zeit um zu sehen, wohin sich das Ganze entwickeln kann und was wir anders machen können. Es gibt nur ganz wenige Dinge, die wirklich heilig sind im Gears-Universum – natürlich abgesehen, von ein paar vollkommen grundlegenden Sachen, wie etwa ein Third-Person-Shooter zu sein. Also haben wir uns wirklich mit dem Kern der Serie befasst. Was wollen wir behalten, was wollen unsere Fans? Alles andere haben wir freigegeben.
Neben einigen Änderungen möchte man mit Gears of War: Judgement auch zum alten Spielgefühl zurückfinden. Gerade für die Atmosphäre ist es wichtig, dass der Spieler die Locust als Gefahr erkennt. Im Laufe der Reihe hat man sich bei Epic immer stärker drauf konzentriert die Spiele zugänglicher zu machen, in Zuge dessen seien die eigentlichen Locust immer mehr zu bloßem Kanonenfutter verkommen. Mit Gears of War Judgement soll sich der Spieler wieder Gedanken machen, wie er wann welchen Locust angreift. Ein Locustangriff soll etwas bedrohliches sein.
Wer das Interview gerne in Gänze lesen möchte, der werfe hierauf einen Blick. Neben dem Multiplayer des neuen Gears of War-Titels spricht Chris Wynn auch über die Zukunft der Triple-A Produktionen und die neue Unreal Engine 4.
Quelle: VG247














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