
Durch die Ankündigung des offiziellen Nachfolgers, hat das Interesse an Bayonetta einen neuen Höhepunkt erreicht. Neben den Versuchen den erbosten Fans zu erklären, wieso Bayonetta 2 nur für die Wii U erscheint, möchte man bei Platinum Games mögliche Skepsis am Nachfolger des abgedrehten Hexenspektakels sehr früh im Keim ersticken. Ein Interview mit unseren Kollegen des Edge-Magazins nutzt Director Atsushi Inaba, um sich von der etwas missratenen Playstation 3-Version von Bayonetta zu distanzieren.
Der größte Fehler den Platinum Games bisher gemacht hat und ich versichere dass er uns sehr beschäftigt, ist dieser Port. Zu diesem Zeitpunkt kannten wir uns nicht wirklich mit der Entwicklung auf der Playstation 3 aus. Letzlich ist es egal ob wir es gekonnt hätten, denn wir haben damals beschlossen, dass wir es nicht können. Wenn ich jetzt auf das Ergebnis zurückschaue, dann bereue ich diese Entscheidung als unseren größten Fehler.
Die Playstation 3-Version des Titels übernahm damals SEGA. Das Produkt war ein halbgarer Ableger eines eigentlich gelungenen Spiels. Regelmäßige Framerate-Einbrüche, begleitet von Problemen mit der Steuerung machten die PS3-Version von Bayonetta zu einem halbgaren Ableger eines eigentlich gelungenen Spiels. Ein paar dieser Probleme wurden nach einiger Zeit gepatcht, allerdings von Sony, nicht etwa von SEGA.
Ich würde allerdings nicht sagen, dass wir den Fehler umsonst gemacht haben. Diese Erfahrung hat uns gelehrt, dass wir für alles was unsere Spiele betrifft, selbst die Verantwortung tragen sollten.
Quelle: Edge














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