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ARMA 3: Neues Statement zur Entwickler-Verhaftung


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Im Fall der zwei verhafteten ARMA 3-Entwickler auf der griechischen Insel Lemnos, hat Bohemia Interactive ein neues offizielles Statement veröffentlicht. Darin klärt der Entwickler der Militärsimulation, wie es zu der Verhaftung gekommen ist und dass es sich alles um ein gewaltiges Missverständnis handelt.

Seitdem zwei Bohemia Interactive Entwickler letzten Sonntag auf der griechischen Insel Lemnos verhaftet wurden, zirkulierten im Internet einige Gerüchte darüber, was passiert ist. Die beiden seien angeblich unbefugt auf abgesperrte Militäranlagen vorgedrungen, um dort Aufnahmen zu machen, die helfen sollten die visuelle Wirklichkeitstreue von ARMA 3 zu verbessern.

Obwohl es an jeglichen offiziellen Stellungnahmen mangelte, kamen nur Stunden nach der polizeilichen Festnahme viele Meldungen auf, die Spionage vermuteten, einen Tag später kamen dann auch erste Spekulationen über die Verbindung zu ARMA 3 auf.

Nachdem wir persönlich nach Griechenland gereist sind und uns mit den Beiden und ihrem Anwalt unterhalten haben, können wir mit Bestimmtheit sagen, dass die Gerüchte vollkommen falsch und haltlos sind. Diese Angestellten, unsere Freunde Ivan Buchta und Martin Pezlar, haben die Insel als Touristen besucht. Das Urlaubsziel ergab sich aus deren Interesse für die Insel, ausgelöst durch ihre Arbeit an ARMA 3. Sie haben Fotos und Video in öffentlichen Gebieten gemacht, wie es wohl schon zahllose Touristen vor ihnen taten, die die Schönheit und Gastfreundschaft des Landes genossen. Die Aufnahmen beinhalten ein Video, das aufgenommen wurde, als die beiden auf der Hauptstraße am internationalen Flughafen vorbei fuhren. Für einen kurzen Augenblick sind dort im Hintergrund Hangars und andere Gebäude des Komplexes zu sehen. Es ist sehr wahrscheinlich, dass viele Touristen vor ihnen ähnliche Bilder gemacht haben, ohne zu wissen, dass sie sich selber und ihrer Familie einem Risiko ausgesetzt haben.

Wir hoffen wirklich, dass sich die ganze Sache schnell als unglückliches Missverständnis herausstellt. Das in-game Limnos steht kurz vor der Vollendung und entspricht bei weitem nicht der realen Vorlage. Es wurde stark modifiziert, um auf die Hintergrund-Geschichte zu passen, ein vollkommen fiktives 2035 Setting. Es nimmt nur etwa 75% der originalen Insel ein und unternimmt nicht den Versuch reale Militär-Einrichtungen darzustellen.

Um die Situation zusammenzufassen:

  • 1. Sie haben die Insel als Touristen in ihren Ferien besucht
  • 2. Sie haben keine Militär-Einrichtungen betreten
  • 3. Sie haben keine Aufnahmen im Auftrag von ARMA 3 gemacht
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    Ich bin mal so frech und glaube Bohemia jetzt einfach. Ist halt nur fraglich, was die griechische Justiz dazu sagt. Ich hoffe doch, dass zu diesem Fall hier auch weiter berichtet werden wird.

    Ach ja, das Internet. Ich bin niemals davon ausgegangen, dass die Beiden tatsächlich unbefugt in den Stützpunkt reingegangen sind, das wäre nämlich schlichtweg dumm gewesen. Von einem Infinity Ward-Entwickler hätte man das ja noch glauben können... naja, ich möchte hier niemanden aufgrund seiner Zugehörigkeit zu einem Entwicklerstudio diskriminieren. ;)



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