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ARMA 3: Entwickler wegen Spionage-Verdacht verhaftet


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Auf der griechischen Website News247 erschien eine kuriose Neuigkeit über der Verhaftung zweier Tschechen im Alter von 28 und 33 Jahren. Wieso wir davon berichten? Die beiden Männer sind Mitarbeiter des tschechischen Entwicklers Bohemia Interactive und waren auf einem Urlaubstrip auf der Ägäis-Insel Lemnos unterwegs, der Schauplatz der kommenden Militärsimulation ARMA 3. Im offiziellen Forum des Entwicklers bestätigte der Geschäftsführer des Unternehmens, Marek Banel, mittlerweile diese Gerüchte.

Die beiden Entwickler wurden am Sonntag Nachmittag von Offizieren der AT Myrina festgenommen. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich Video- und Foto-Kameras, mit Aufnahmen von verschiedenen griechischen Militärbasen in ihrem Besitz. Die Begründung des Militärs ist der dringende Tatverdacht auf Spionage. Sollte es wirklich zu einer Anklage kommen, könnte das schwerwiegende Folgen für die Verdächtigen haben. Im Falle einer Verurteilung erwarten die beiden bis zu 20 Jahre Haft.

Ein ähnlicher Fall spielte sich bereits im Jahr 2001 ab, als eine 12-köpfige Gruppe Flugzeug-Fans mit der gleichen Begründung in Gewahrsam genommen wurde. Auf einer Flugshow hatten diese Bilder von diversen Kampfflugzeugen geschossen und wurden daraufhin festgenommen. Erst nach sechs Wochen Arrest wurden sie für mehr als 10.000€ Kaution entlassen, es dauerte ein ganzes Jahr, bis die Anklage fallen gelassen wurde.

Das offizielle Statement von Bohemia Interactive zu dem Vorfall räumt ein, dass die Aufnahmen allesamt privater Natur sind und nicht im Auftrag des Entwicklers geschossen wurden.

Seit seiner Gründung im Jahre 1999 hat Bohemia Interactive alle Spiele nur auf öffentlich zugänglichen Informationen aufgebaut. Wir haben das Gesetz immer respektiert und würden niemals jemanden mit einem Auftrag betrauen, der gegen das geltende Recht in einem Land verstößt. Gleiche gilt für ARMA 3. Im Moment tun wir alles, um die Jungs in Griechenland und ihre Familie und Freunde in dieser schwierigen Situation zu unterstützen. Wir hoffen wirklich, dass sich alles einfach nur als dummes Missverständnis herausstellt. Bedingt durch ihre Leidenschaft als Künstler und Erschaffer virtueller Welten.

Quelle: gamersglobal

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  1.  
    ohmann.. sorry aber das ist schon zimlich blöde.. 

    man sollte doch wissen das es spannungen zwischen den griechen und den türken gibt.. und die spazieren da auf militäranlagen rum und machen bilder und videos..?!  selber schuld..
    wobei ich glaube dass das nur ein blaues auge gibt.. aber ich bin auch gespannt wie es das türkische militär findet wenn man in arma3 virtuell auf ihrem stützpunkt rumlaufen kann ^^
  2.  

    Zitat

    Wir haben das Gesetz immer respektiert und würden niemals jemanden mit einem Auftrag betrauen, der gegen das geltende Recht in einem Land verstößt. 
    Also entweder hält Griechenland sich an Gesetze, die gar nicht existieren (oder legt sie zumindest ziemlich komisch aus) oder Bohemia erzählt Schwachsinn. Das es mit einem Risiko verbunden ist, wenn man geheime Militäranlagen für ein Spiel filmen lässt, ist ja nun nicht wirklich abwegig.
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    Beitrag anzeigenrudeldenken sagte am :

    Also entweder hält Griechenland sich an Gesetze, die gar nicht existieren (oder legt sie zumindest ziemlich komisch aus) oder Bohemia erzählt Schwachsinn. Das es mit einem Risiko verbunden ist, wenn man geheime Militäranlagen für ein Spiel filmen lässt, ist ja nun nicht wirklich abwegig.
    Genau darum geht es ja :-) In dem Statement distanziert sich Bohemia von den Entwicklern, zumindest teilweise. Sie wollen damit einräumen, dass die beiden Mitarbeiter nicht von ihrem Arbeitgeber beauftragt wurden, sondern auf eigene Faust die Aufnahmen machten.
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    die griechen sind doch pleite , das wird auf eine geldstrafe raus laufen woher sollen sie sonst noch geld bekommen :P
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    Beitrag anzeigenrapha1405 sagte am :

    Genau darum geht es ja :-) In dem Statement distanziert sich Bohemia von den Entwicklern, zumindest teilweise. Sie wollen damit einräumen, dass die beiden Mitarbeiter nicht von ihrem Arbeitgeber beauftragt wurden, sondern auf eigene Faust die Aufnahmen machten.
    Klingt für ein offizielles Statement auch recht logisch. Aber mir kann niemand weis machen, das Bohemia nichts davon wusste, das ihre Leute in Griechenland rumfilmen. Naja, jetzt haben sie immerhin was für die Zukunft gelernt. :D



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