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gamescom 2012: Tagesbericht Tag 3


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Raphaels Sicht:
Und schon ist der dritte und damit letzte Tag unseres offiziellen Messeaufenthalts erreicht. Olaf sitzt im Zug nach Hause, die Messe schließt für topoftheGAMES ihre Tore und ich bin vollkommen fertig. Wie wir die Messe im Allgemeinen empfunden haben, was uns überrascht, beeindruckt und entäuscht hat, werdet ihr bald von uns persönlich hören. Jetzt gilt es zunächst einmal, den dritten offiziellen Messe Tag erneut Revue passieren zu lassen.

Ein entnervter Zugführer und knapp 30 Minuten Verspätung bei Ankunft sind das Resultat meiner heutigen Anreise zum Messegelände. Ein großes Dankeschön gilt an dieser Stelle den netten Herrschaften, denen offenbar nicht klar schien, dass Türen nicht schließen, wenn man zwischen ihnen steht. Doch es ist wie es ist, wir hatten die ganze Zeit über ohnehin viel zu viel Glück mit der Deutschen Bahn, irgendwann musste es schließlich einmal schiefgehen. Als ich schlussendlich doch aus der Bahn steige, zeigt die Uhr 9.45 Uhr, wenn ich es schaffe, mich wirklich zu beeilen, dann könnte ich es noch pünktlich zum Beginn des ersten Termins um 9.30 Uhr schaffen, zumindest, wenn man Einsteins-Theorie glauben schenken darf. Doch vergebens, die Skylander Giants bleiben für mich nur Plastikfiguren in einer Vitrine und der Termin nur eine Notiz im Kalender.

Der zweite Termin, Transformers Fall of Cyberton, verspätet sich dann seinerseits, so dass ich Olaf schon wieder aus Star Wars 1313 marschieren sehe, noch bevor meine Präsentation überhaupt angefangen hat. Irgendwann öffnet sich dann doch die Tür und eine sich sichtlich unbehaglich fühlende Activision-Mitarbeiterin, bittet die wenigen verbliebenen Journalisten in den Raum. Zur Abwechslung läuft hier alles so wie es soll, so dass ich pünktlich zur nächsten Präsentation den Raum wieder verlasse. Der nächste Termin verläuft so glatt, dass es schon fast unheimlich ist.

Wieder steht ein Marsch durch die Hallen auf dem Terminplan. Durch die vollen Hallen, die wirklich vollen Hallen. Anders als erwartet präsentiert sich jedoch weder Medal of Honor: Warfighter, noch Call of Duty Black Ops 2, welches gleich mit zwei Ständen angereist ist, als meist verlangter Titel, sondern Assassin’s Creed 3. Unglaubliche 8 Stunden Wartezeit verspricht das Schild der Ubisoft-Mitarbeiter, dagegen wirken die 210 Minuten (die ganz schnellen werden es bereits selbst errechnet haben, 210 Minuten entspricht dreieinhalb Stunden) von Far Cry 3 fast angenehm. Bald darauf treffe ich auch Olaf wieder.

Als nächstes steht für uns ein gemeinsamer Termin bei Warner Bros Games an. Eine feste Präsentationsvergabe gibt es nicht, es wird also mitgenommen was geht und liegen gelassen, was eben nicht geht. Bei Injustice: Gods Among Us erfahren wir zwar, dass es einen guten Grund gibt, warum die DC Helden gegeneinander Kämpfen, welcher das ist will man uns allerdings nicht verraten. Während ich mir LEGO Herr der Ringe anschaue, verliebt sich Olaf in Wächter von Mittelerde.

Der letzte Termin des Tages und somit auch der letzte Termin dieser gamescom, wird von Konami gestellt. Zusammen mit einigen anderen Kollegen (Gruß an rawiioli!), werden wir in einen kleinen Raum geführt; voll ausgestattet mit einer PS Vita, einem 3DS, einer Playstation 3 und einer Xbox 360. Eine gute Stunde lang dürfen wir uns an den Geräten austoben. Während die Kollegen mit wachsender Begeisterung vollkommen wehrlose Soldaten, aufs präziseste in Stücke hacken (bei Konami hat man im übrigen keinerlei Bedenken, dass es Metal Gear Rising: Vengeance nicht problemlos durch die USK Prüfung schafft), Olaf vernichtend und chancenlos in PES 2013 in Grund und Boden gespielt wird haucheng und nur mit viel Pech in PES13 verliert, widme ich mich dem 3DS. Zu spielen gibt es Castlevania: Lord of Shadows – Mirror of Fate. Metal Gear Rising sorgt allgemein für große Heiterkeit, ob der überdrehten Action und der in Zeitlupe umherfliegenden Körperteile (Der Titel schafft es bestimmt problemlos durch die USK-Prüfung). Als der Termin zu Ende geht, geht auch die gamescom 2012 zu Ende, zumindest für uns.

OtaQs Sicht:
Puuh, Endspurt, fast geschafft. 3 Tage, na ja plus Tag 0 sind es ja eigentlich 4 Tage, gamescom 2012 pur. Wir waren von ca. 8 Uhr Morgens bis ca. 22 Uhr Abends unterwegs und haben anschließend ca. 3 Stunden pro Nacht geschlafen. Dazwischen wurde getippt, notiert und vorbereitet. Wie jedes Jahr zur gamescom-Zeit muss man auch dieses Mal feststellen, im Normalzustand und trautem Heim, wären solch ein Tagesablauf kaum vernünftig zu handeln – die gamescom pusht einfach. Das Herumlaufen von Termin zu Termin, Halle zu Halle, Gespräch zu Gespräch ist nur deswegen machbar, da wir uns mit Themen beschäftigen dürfen, die wir lieben und die uns interessieren – Es geht um´s Gaming!
Das ist auch der Grund warum die Knochen nicht zu müde und die Stirn nicht zu nassgeschwitzt sein kann. Das Thema PC- und Videospiele bündelt nicht nur die Kräfte, sondern es verbindet auch die Menschen und das international, ohne auf Herkünfte, Sprachen oder Körperfiguren zu achten. Und das ist auch der Grund warum die gamescom jedes Jahr ein Highlight darstellt, unabhängig davon ob es tolle Spiele zu sehen gibt oder nicht. Für wenige Tage scheint sich die Welt um unser aller Lieblingshobby zu drehen und Köln wird für kurze Zeit der Mittelpunkt der Spielewelt, nicht Los Angeles, Tokio oder London.

Ein herzliches Dankeschön für eure Aufmerksamkeit und Ausdauer beim Lesen der Tagesberichte. Ein letztes Mal viele Grüße aus Köln.
Raphael “Rapha1405″ Margreiter und Olaf “OtaQ” Szymanski für topoftheGAMES.com

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  1.  
    Danke euch 2 für die ganze Berichterstattung!!!   :)  Und freu mich schon wieder auf den ersten DayZ etc. live-stream.   :D



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