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gamescom 2012: Ersteindruck: ZombiU


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Mit ZombiU kündigte Ubisoft auf der diesjährigen E3 einen durchaus interessanten Wii U Launchtitel an, eigentlich sogar den mit Abstand interessantesten wenn wir ehrlich sind. Auf der gamescom hat uns der französische Entwickler und Publisher einen ersten kurzen Blick auf das Zombie-Survival-Abenteuer werfen lassen. Wir haben die Chance genutzt und uns ins London der Zombieapokalypse geworfen.

Mit gezücktem Cricketschläger und scheinbar ratlos, erwacht der erste Charakter im Buckingham Palace. Wieso es ihn in die Residenz der Queen von Großbritannien verschlagen hat, weiß man nicht. Ohne näheres Ziel machen wir uns via Tablet-Kontroller auf den Weg. Das Ganze fühlt sich zwar etwas ungewohnt an, funktioniert aber. Das Wii U-Pad fungiert hierbei unter anderem als Kartenbildschirm, Inventarmanager und Scanner. Mit dem Scanner entdecken wir merkwürdige Pfeile auf dem Boden. Diese sind Teil der Dark Souls ähnlichen Multiplayerkomponete des Spiels. Auch in ZombiU können wir den anderen Überlebenden Nachrichten in der Welt hinterlassen. Kaum haben wir die ersten paar Zombies erlegt, wird eines deutlich, ZombiU richtet sich definitiv nicht an Kinder. Zombies mit halb weggeschossenen Köpfen, sprechen da eine recht deutliche Sprache.

Insgesamt werden sich dem Spieler rund fünf verschiedenen Zombiearten in den Weg stellen, uns genügen schon zwei und unser erster Charakter segnet das Zeitliche. Neben den klassischen Zombies treffen wir in einer großen Haupthalle die sogenannten Puker, die uns mit schleimigen, sichtvernebelnden Schleimkugel bespucken. So gelähmt fallen wir den hirnhungrigen Bestien zum Opfer. Wir erwachen erneut, gleicher Ort, gleiche Waffe, jedoch ein anderes Gesicht. Die Charaktere, mit denen man die circa 15-20 Stunden lange Einzelspieler-Kampagne bestreitet, sind allesamt zufallsgeneriert und unterscheiden sich aus gameplaytechnischer Sicht nicht voneinander.

Wir hatten in der Präsentation das Gefühl, dass sich der Titel mit diesem Feature selbst ein Bein stellt. Da die Personen alle zufällig generiert werden, glauben wir nicht, dass sie in einer übergeordneten Story eine bestimmte Rolle spielen. Ein solches Prinzip kann aber nur funktionieren, wenn die Charaktere irgendwie wichtig für den Spieler werden, sei es durch ihre Charakterzeichnung oder einfach durch ihre Ausrüstung. Im Falle von ZombiU scheint dies nicht der Fall zu sein, so dass man einfach immer weiter mit zufallsgenerierten Leuten durch ein Gängelabyrinth läuft, stirbt und dann mit einem neuen Charkter nochmal die gleichen Gänge abläuft.

Natürlich können wir uns in diesem Punkt irren, die wenigen Minuten des Spielens und das kurze Demo-Level, können keine Grundlage für eine fundierte Bewertung sein, zudem uns auch RPG-Elemente, wie Waffencrafting und Fähigkeiten-Bäume versprochen wurden, die jedoch ebenfalls fehlten. Auf Basis des Gesehenen würde ich ZombiU bisher als Enttäuschung einordnen, nicht etwa, weil es direkt schlecht ist, sondern ich mir einfach mehr versprochen hatte.

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  1.  
    ..hatte es befürchtet.. ^^
  2.  
    Schon wieder das Dead Island Syndrom.
    Exzellenter Trailer und eher mäßiges Spiel :D
  3.  
    Und noch ein Zombie Game   <_<, gibt bald mehr Zombie Games als es wirklich Zombies geben würde, wenn es zu einem derartigenEreignis kommen würde  :P  



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