
Wenn sich riesige Roboter gegenseitig mit Laserwaffen befeuern, sich in Autos, Flugzeuge oder Dinosaurier verwandeln, dann kann es sich nur um die Transformers handeln. An unserem letzten Tag der gamescom hat Activision zum Roboterspektakel eingeladen. Wir ließen uns das natürlich nicht zweimal sagen.
Transformers Fall of Cybertron führt uns auf den namensgebenden Planeten Cybertron. Zerstört vom Krieg, verwüstet von Schlachten und in seinen letzten verzweifelten Atemzügen. Die Autobots haben den Krieg verloren, der Planet liegt im sterben, was bleibt ist die Flucht auf einen anderen Planeten. Diese letzten Minuten des Heimatplaneten von Autobots und Decepticons, bilden den Schauplatz des Third-Person-Shooters. Die erzählte Geschichte wurde von Hasbro selbst als offizielle Hintergrundgeschichte des bekannten Transformers-Franchise anerkannt und erzählt von Schlachten, Verzweiflung und dem Willen zu Überleben.
Das Augenmerk der Präsentation liegt auf der Vielfalt an Möglichkeiten, an unterschiedlichen Charakteren und Spielweisen. Wir bekommen insgesamt vier verschiedene Transformers präsentiert, uns wird allerdings versichert, dass es weitaus mehr geben wird. Eines der Kernelemente des Spiels ist die wichtigste Fähigkeit eines Transformers, das Transformieren. Der flinke Vortex kann beispielweise schnell zwischen seiner Roboter-, der Jet- und der Helikopter-Form wechseln, während der gigantische Brutukus selbst das Resultat einer Combiner-Transformation ist, im Grunde eine kollektive Transformation mehrerer verschiedener Kampfroboter, zu einem neuen, wesentlich größeren und mächtigeren. Zu sehen gibt es auch noch Optimus Prime, der sich als Panzerfahrzeug den Weg freiräumen kann und seine Gegner mit Raketen und Laserfeuer aufs Kreuz legt. Der etwas unkreative Name Dinobot lässt bereits vermuten, in was die Transformation des letzten gezeigten Charakters mündet. Anders als die zuvor gezeigten Klassen, kann sich Grimlock allerdings nicht ständig hin und her transformieren, sondern muss erst seine Wutanzeige füllen. Nur mit Schild un Schwert bewaffnet, muss er dafür Gegner besiegen und Attacken ausweichen, um schlussendlich zu einem gewaltigen, mechanischen T-Rex zu werden.

Die live gespielte Gameplay-Demo, spiegelt genau das wieder, was uns zuvor versprochen wurde. Jeder Charakter spielt sich anders, individuell und mit eigenen Fähigkeiten. Zu keiner Zeit ist Fall of Cybertron ein Cover-Shooter, sondern setzt voll auf direkte Konfrontation. Dabei ist jedem selbst überlassen, ob er den Kampf im Roboter-Modus bevorzugt oder seine Gegner beispielsweise aus der Luft mit Raketensalven eindecken möchte. Die Möglichkeiten sind vielfältig und um das Ganze noch etwas größer zu gestalten, gibt es sogenannte Teletaan-Stores, bei dem neue Waffen, Fähigkeiten und Upgrades erworben werden können. Die Waffen sind in primäre Feuerwaffe und schwere Geschütze aufgeteilt, von jedem Typ führt der aktuelle Transformer jeweils eine Waffe mit sich. Bei den sogenannte T.E.C.H.-Fähigkeiten handelt es sich um einmalig benutzbare Items, aufgeteilt in offensive und defensive Boni. Die Perks sind letzten Endes permanente Upgrades für alle benutzbaren Kampfroboter.
Abschließend äußerten sich die Vorführer kurz zum Multiplayer-Modus, der neben klassischen, kompetitiven Mehrspieler- Gefechten in Roboter- und Fahrzeugform, auch einen online Koop-Modus umfasst. Dieser hört auf den Namen “Escalation Mode” und soll bis zu vier Spielern die Möglichkeit geben zusammen Aufgaben zu erfüllen und feindliche Maschinen zur Strecke zu bringen. Die persönliche Transformerriege, kann hierbei ganz individuell angepasst werden, sei es Kopfgröße, Armpanzerung oder Beinfarbe, alles ist nach eigenen Vorstellungen gestalltbar.
Ohne den Titel im Voraus wirklich auf dem Plan gehabt zu haben, bin ich positiv überrascht von Transformers Fall of Cybertron. Das Ganze wirkt liebevoll gestaltet, mit der Absicht ein abwechslungsreiches, spannungsgeladenes und spaßiges Spiel abzuliefern. Sollte der Shooter halten, was die Präsentation verspricht, dann könnte das hier eine der Überraschungen des Jahres werden. Der Titel der High Noon Studios erscheint am 21. August für Playstation 3, Xbox 360 und PC.














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