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gamescom 2012: Tag 0 Tagesbericht


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Es ist wieder soweit, die Tore der gamescom 2012 und somit die Pforten zur sprichwörtlichen Spielhölle sind eröffnet. Zumindest gedanklich, drum wird dieser Tag von uns voller Vorfreude als Tag 0 bezeichnet. Ein neues Jahr gamescom bedeutet vor allem neue Spiele, neue Eindrücke, Erfahrungen und manchmal auch neue Freunde. Zu diesem magischen Zeitpunkt im Jahr, wird Deutschland als bekannt berüchtigtes Land der Spielebeschneidung und Indizierungen als Mittelpunkt der Gamer-Weltgemeinde fokussiert, vorbehaltlos. Mit Deutschland als Veranstaltungsort der gamescom, begegnen Spielfreudige aus aller Welt allerdings auch stets einem freundlichen, toleranten und offenherzigem Gastgeber.

Eine sehr positive Sache vorweg, im Gegensatz zum Vorjahr war es genau die richtige Entscheidung, auf die gute alte deutsche Bahn zu setzen, statt auf den top gepflegten totG-Privatjet. Zwei Stunden 300km/h-Fahrt und einen reibungslosen Umstieg später, bin ich wohlbehalten in der temporären Spielehauptstadt Köln angekommen. Das villenartige totG-Hauptquartier kann die Übergangsbleibe (genannt Hotel) zwar nicht ersetzen, doch dieses Thema würde nur in eine weitere Rumweinerei über den Zusammenhang zwischen tischlosen Zimmern und Rückenschmerzen führen, weswegen ich euch die Geschichte erspare und zum bedeutenden Teil übergehe: Den Spielen!

Trotz des Datums 1 vor gamescom-Beginn, roch es in der Stadt gewaltig nach Spielen, an jeder Ecke und Werbetafel. Folgte man dieser Fährte, landete man zwangsläufig auf der Pressekonferenz von Electronic Arts. Doch halt, zunächst gebührt dem PC-Publisher Paradox Interactive die Erwähnung. Im fünf Sterne Hotel und superedlen Schlafzimmern, wurden mir einige Interessante Spiele präsentiert. Die Namen: Cities In Motion 2, Europa Universalis IV, A Game of Dwarves und Impire. Sämtliche Spiele werden einzeln in kommenden “Ersteindruck”-Berichten behandelt, ich fasse mich nun einfach kurz in dem ich euch sage, alle Titel machen einen interessanten Eindruck und sind trotz fehlender Explosionen, Blut und Leichenfledderei, PC-Titel die demnächst allesamt für Gespräche oder einfach nur unterhaltsame Multiplayer-Runden sorgen werden. Doch mehr dazu später.

Ein weiteres kleines Schmankerl durfte ich ebenfalls erleben. Ein Interview mit Gordon van Dyke, der nicht nur einen cool klingenden Namen hat, sondern auch einen coolen Posten als Senior Producer von War of the Roses bekleidet. Was das Mittelalter-Schlachtfest und van Dyke mit Battlefield -Spielen zu tun haben, werdet ihr im baldigen War of the Roses-Special erfahren.

Die EA Pressekonferenz überzeugte wie letztes Jahr mit völlig irrem Lautstärkepegel. Wenn das Herz kurz aussetzt und sich dem Rhytmus der Musik anpasst, dann wisst dass Medal of Honor: Warfighter-Zeit ist, oder FIFA 12, Need for Speed: Most Wanted, Dead Space 3, Army of Two, Crysis 3 oder einfach nur Sim City. Letzteres reicht für den Bass eures Lebens aus, ihr wisst es dann, weil ihr den Bass dann durch euch hindurchbumsen spürt. Es ist so wie es sich anhört, pervers. Glücklicherweise wirkte die gesamte Spielpalette jedoch nicht so, als müsste sie mit dem Bass künstlich gepusht werden. Jeder Titel sieht fabelhaft aus und wird in jeweils in einem eigenen Ersteindruck- oder Angespielt-Artikel behandelt. So bald wie möglich.

Den Abschluss des Tages bildete für Raphael und mich die Einladung der Hardware-Spezis von Mad Catz. Ihr wisst es wohl nicht, doch topoftheGAMES wird sich zukünftig auch mehr damit auseinandersetzen was zwischen den Daumen liegt und nicht nur auf dem Bildschirm. Lustig und locker ging es bei der Party ab, wie schon in der Messebilder-Gallerie zu erkennen war, ließ sich Street Fighter Champion Ryan Hart nicht lumpen und verwies sämtliche übermütige Partygäste mit übertriebenen (imba-Alarm!) Combo-Attacken auf den Loserplatz. Bei OtaQ manchen Leuten, sogar leicht hustend und mit einer Hand. Neben dieser Schelte, gab es allerhand Tastaturen, Mäuse und Joypads zu sehen und vor allem anzutesten. Spiele wie Hawken, Sleeping Dogs und Resident Evil 6 erwiesen sich als ideales Versuchsobjekt. Doch auch hier muss ich für weitere Eindrücke auf die kommenden Artikel verweisen.

Als Fazit des Tages kann ich nur sagen, die gamescom kann auch außerhalb des Messegeländes spannend sein, selbst vor eigentlichem Messebeginn. Nichtzuletzt wegen solchen Erlebnissen und Eindrücken ist der nullte Tag ein Spannungsmacher. Ich bin bereit und will mehr,
Olaf “OtaQ” Szymanski für topoftheGAMES.com

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