
Der mit Spannung erwartete GTA-eske Open-World Titel Sleeping Dogs wird in der deutschen Fassung mit der USK-Freigabe “ab 18″ erscheinen. Eigentlich eine positive Nachricht, bedenkt man die USK-Freigaben der letzten Toptitel und welche nicht ganz unblutigen Spiele hierzulande gänzlich ungeschnitten erschienen sind. Dieser Trend des zeitgemäßen Umgangs mit virtueller Gewalt scheint jedoch einen Bogen um Sleeping Dogs zu machen, denn in Deutschland wird trotz des “ab 18″-Stempels nur eine “spezielle deutsche Version” des Spiels erscheinen.
“Nur wenige unnötig überzogene Spielelemente” wurden zwar entfernt, jedoch beziehen sich diese Änderungen auf die Angriffsaktionen, bei den der Spieler Umgebungselemente einbezieht und so oder so sind es Spielelemente die, so unnötig sie erscheinen mögen, Liebhabern von unzensierten Spielen nicht gut schmecken werden. Nichtsdestotrotz könnten diese Schnitte tatsächlich nur besonders harte Fälle der Umgebungs-Interaktion betreffen und das Spielelement an sich bleibt nach wie vor im Spiel.
Sleeping Dogs sollte ursprünglich am 17. August 2012 für PC, Xbox 360 und PlayStation 3 erscheinen, die Änderungen basierend auf dem USK-Urteil könnten nun aber den Release um wenige Wochen verschieben. Wir bleiben am Ball.















Dort geht es auch nicht gerade zimperlich zur Sache...... aber Filme sind ja was anderes.........
Und wenn SE in diesem Fall eine bereits geschnittene Version vorgelegt hat, um eine mögliche Doppelprüfung zu verhindern, dann kann man der USK da kein Vorwurf machen.
Und wenn SE in diesem Fall eine bereits geschnittene Version vorgelegt hat, um eine mögliche Doppelprüfung zu verhindern, dann kann man der USK da kein Vorwurf machen.
Ich bin immer wieder verwundert, dass Spiele in Deutschland nur geschnitten erscheinen oder sogar indiziert werden. Letzten Endes sollten die erwachsenen Spieler selber entscheiden, was sie spielen wollen und was nicht, was sie sehen wollen und was nicht. Letztlich schadet man damit ja auch dem deutschen Einzelhandel, denn Importe sind weiß Gott keine Seltenheit... Ich verstehe durchaus die Einstufungen, da habe ich kein Problem mit (also mit dem System an sich, nicht mit jeder Wertung^^). Ich habe mir von der letzten gamescom eine kleine Broschüre der USK mitgenommen, die sich mit dem Verfahren und den einzelnen Altersfreigaben befasst und eigentlich ist das alles vernünftig, aber bei Indizierungen hört es auf!
Spiele mit irgendwelchen Gangstern, die Kampfkunst ausüben und rumballern werden aber zensiert, damit über 18 jährige, also faktisch erwachsene Menschen, nicht so viel virtueller (also unechter) Gewalt ausgesetzt sind.
Und ich will hier auch gar nicht groß die USK verteidigen, ich wollte lediglich klar stellen, dass die USK nicht an den Schnitten in Videospielen (direkte) Schuld trägt. Das sind immer die Entwickler/Publisher.
Ich bin da (welch' Überraschung ^^) ganz auf deiner Seite. Nur wollte ich eben auch klarstellen, dass nicht die USK indiziert oder Schnitte vornimmt, wie vielerorts angenommen und auch gleich verbreitet werden muss.
Naja bevor das hier wieder in weitere Diskussionen ausartet, höre ich mal lieber mit dem Schreiben auf
Ich dachte, dazu ist das Internet da? Obwohl...