
Wir haben immer an kostenlose DLCs geglaubt. Die Sache ist, dass wir DLCs immer als ganz normalen Service nach dem Verkauf des Spiels betrachtet haben, sowas sollte nicht kostenpflichtig sein.
Solche Worte gehen uns DLC-gepeinigten Gamern doch immer runter wie Öl, gerade wenn sie direkt aus der Branche kommen. Direkt aus der Branche bedeutet in diesem Fall Konrad Tomaszkiewicz, der als Mitarbeiter von CD Projekt RED an The Witcher 2 arbeitet. In einem Interview mit den Kollegen von VG247 sprach er unter anderem über den Irrsinn sogar kleine DLCs kostenpflichtig zu machen.
Die Angewohnheit Erweiterungen, egal wie klein oder groß sie auch sein mögen, kostenpflichtig zu machen, stammt noch aus der Zeit, als Spiele hauptsächlich über den Einzelhandel vertrieben wurden. Damals standen noch Expansion Packs in den Regalen, die vollgepackt mit Inhalten, ihren Preis durchaus wert waren.
Wenn die heutigen DLCs tatsächlich so groß wären, wie Expansion Packs damals, dann wäre es absolut legitim dafür Geld zu verlangen, aber in den meisten Fällen fühlen sich die Spieler einfach für etwas zur Kasse gebeten, was sie bereits besitzen. Das ist auch der Grund, wieso wir die Erweiterungen für unser Spiel kostenlos veröffentlichen. Zudem ist es eine Möglichkeit uns bei den Spielern zu bedanken, die sich dazu entschieden haben unser Spiel zu kaufen, anstatt es von irgendeiner nichtautorisierten Quelle zu kopieren.
Quelle: VG247















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