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Total War: Rome II: Entwickler über Neuerungen und Ziele


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Auf der diesjährigen Rezzed, einer Messe für Indie- und PC-Spiele in Brighton, sprach Jamie Russel, Chef Designer von Total War: Rome II, über die Änderungen und Neuerungen im neuesten Ableger der Total War-Reihe. Eine der zentralen Aspekte wird die Nähe zu den kämpfenden Soldaten sein, deren Individualität und Vielfalt sich auch in den Schlachten zeigt. Es geht Creative Assembly darum, eine wesentlich dunklere Version des Krieges zu kreieren, als noch in den Vorgängern.

Wir wollen, dass sich die Männer viel menschlicher anfühlen. Wie haben Gesichtsanimationen, emotionale Interaktion zwischen den Soldaten, wird also der Typ neben mir von einem Pfeil getroffen, dann reagiere ich darauf. Es dreht sich alles um eine dunklere Version des Krieges. Wir wollen, dass der Krieg brutaler ist und bis in die Eingeweide geht.

Der Titel soll düsterer, brutaler, größer und spektakulärer werden als seine Vorgänger. Dies soll aber nicht etwa durch Übertreibungen, Fiktion oder das ein oder andere zugekniffene Auge geschehen, sondern durch puren Realismus. Keine Grenzen mehr zwischen See- und Landschlachten, politische Intrigen und große Metropolen, die Stück für Stück eingenommen werden wollen. Das gesamte Spiel wird vom Realismus getragen, ohne unnatürlich oder zu realistisch zu wirken; oder, wie Russel es formulierte “Realismus ist der Diener des Spiels, nicht dessen Meister”.

Unser Ziel mit Rome 2 ist es, einige der spektakulärsten Anblicke zu bieten, die jemals in einem Videospiel zu sehen waren, und ich glaube wirklich, dass wir das erreichen können – Ich übertreibe damit nicht.

In Rome Total War 2 wird es zum Beispiel möglich sein, frische Einheiten während des Kampfes von Schiffen zu holen oder mit Artillerieschiffen die feindlichen Reihen an Land aufzureiben. Die Karte wird größer sein, als die, die man noch aus dem Vorgänger kennt, so dass man auf die verschiedensten Völker und Kulturen treffen wird. Egal ob Barbaren-Völker in Wäldern des hohen Nordens, exotische östliche Königreiche in Wüstenregionen oder natürlich die Römer selbst, jedes Volk wird seinen eigenen Stil haben, ihre eigenen Bewegungsabläufe und ihre eigene Kultur.

Damit immer noch nicht genug. Neben der äußeren Vielfalt und Individualität der Völker, soll es auch in den eigenen Reihen nicht langweilig werden. Rivalitäten im Senat, politische Hochzeiten und Konflikte innerhalb der Famile, der Spieler soll sich involviert fühlen, als Teil des Geschehens, als ein Herrscher der Geschichte schreibt.

Wir wollen, dass der Spieler Sachen denkt wie, soll ich die Republik bewahren oder so spielen, dass ich der Imperator werden. Es war die Zeit in denen persönliche Entscheidungen von Julius Caesar und Kleopatra Imperien formten, sie schmiedeten Geschichte mit ihrern Entscheidungen.

Abschließend noch die Antwort auf die Frage, was man mit dem Spiel erschaffen will.

Das Spiel, das unsere Spielerschaft immer von uns wollte und das Spiel, das wir immer machen wollten.

Total War: Rome II erscheint voraussichtlich 2013 für PC.

Hier zwei Screenshots (wohlmöglich nur Konzeptgrafiken):

Quelle: Eurogamer

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