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Test: Dragon’s Dogma


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Kennen wir das nicht alle? Ihr macht euch gerade einen schönen Tag in eurem Fischerdorf, als plötzlich ein schrecklicher Drache am Ufer des Meeres landet und anfängt eure Stadt zu verwüsten? Natürlich stürzt ihr euch pflichtbewusst auf ihn, müsst aber schnell einsehen, dass ihr wohl den Kürzeren ziehen werdet. So geschieht es dann auch, doch anstatt euch zu töten klaut euch der Drache bloß das Herz. Von nun an gehört ihr zu den Erweckten und begebt euch auf eine Reise kreuz und quer durch das schier riesige Königreich von Gransys.

Zur Geschichte von Dragon’s Dogma soll es das an dieser Stelle im Grunde auch schon wieder gewesen sein, denn sehr schnell im Spiel wird klar, dass es sich hierbei nicht um ein stringentes, storygetriebenes Rollenspiel handelt, sondern ganz andere Ansprüche an den Spieler gestellt werden. So fällt die zentrale Rolle bei Dragon’s Dogma nicht etwa der Story, sondern dem Gameplay, den Ansprüchen und der Spielwelt zu. An dieser Stelle sei auch direkt vorweg genommen, dass die Chemie zwischen Spiel und Spieler bei Dragon’s Dogma extrem wichtig für den Spielspaß ist. Was damit genau gemeint ist, soll im Verlauf des Tests deutlich werden.

Auf den ersten Blick, handelt es sich bei Capcoms Dragon’s Dogma um ein klassisches Rollenspiel mit Quest, Erfahrungspunkten, Levelaufstiegen und erlernbaren Fähigkeiten. Mehr noch, um ein scheinbar eher weichgespültes Rollenspiel mit großem Actionanteil, fehlendem Micromanagement und ständiger, sinnfreier Quest- und Gegenstandsammelei. Wie so oft im leben, täuscht aber auch hier der erste Eindruck und schnell stellt sich das ach so simple Action-Rollenspiel als knallharter, taktischer Survivaltrip heraus.

Aber beginnen wir doch am besten am Anfang. Noch vor den oben beschriebenen Handlungen geht es nämlich nach einer kurzen Einleitung, in der euch die Steuerung nahe gelegt wurde, in den Charaktereditor, der direkt einmal ein Lob verdient hat. Natürlich könnt ihr auch auf vorgefertigten Helden zurückgreifen, aber wer sein Spiel lieber etwas individueller haben möchte, dem sind mit den unzähligen Anpassungsmöglichkeiten kaum Grenzen gesetzt.

Von nun an warten noch zwei quintessenzielle Entscheidungen auf euch. Zu Beginn habt ihr die Wahl zwischen drei verschiedenen Klassen: Dem Kämpfer, dem Magier und dem Streicher. Der Magier ist der klassische Rollenspielmagier, mit einem Magierstab, Heil- und Angiffszaubern. Der Kämpfer ist ein klassischer Soldat. Ausgerüstet mit Schwert und Schild ist er der robuste Nahkämpfer. Die letzte der drei Standardklassen ist der Streicher, der sich als Mischung aus flinkem Nah- und ruhigen Fernkämpfer entpuppt.

Doch keine Angst. Solltet ihr mit der gewählten Klasse nicht klar kommen, sie langweilig finden oder einfach mal gucken wollen, wie sich eine andere Klasse spielt, dann könnt ihr eure Laufbahn im Gasthaus von Gran Soren einfach wechseln. Dafür bedarf es nur einiger Disziplinpunkte, die sich ganz bequem im Kampf erwerben lassen. Insgesamt stehen euch so neun Klassen zur Verfügung, zwischen denen ihr ohne größere Hürden ständig wechseln könnt. Alle Klassen ergeben sich aus den drei Standardlaufbahnen und sollten je nach Spielweise gewählt werden.

Nichtsdestotrotz solltet ihr eure Laufbahn nicht allzu oft wechseln, da ihr für jede Laufbahn, unabhängig von euren Erfahrungspunkten, Laufbahnwissen erlangt, mit dem ihr in Laufbahnrängen aufsteigt. Wozu das Alles fragt ihr euch. Jeder Laufbahnrang schaltet neue Fertigkeiten frei, die ihr an bestimmten Stellen im Spiel erwerben und festlegen könnt.

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5
  1.  
    Wird zu 100% gekauft :)
  2.  
    Genialer Test - vor allem der Teil über die grottigen Gesprächsanimationen hat mich sehr amüsiert!
  3.  
    Ich hab das Spiel seit dem Erscheinen und kann den Test nur unterscreiben.Ich hätte alles genau so geschrieben. :)
    Dragons Dogma ist ein geniales Rollenspiel,aber eben sehr speziell und auch schwierig.
    Ich find super und kann es nur weiterempfehlen! ;)



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