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Special: Battlefield 3 Beta – Ausführliche Anmerkungen


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Kommen wir nun zu den Anmerkungen und Gedanken bezüglich des Beta-Gameplays und des Spielkerns.

Gameplay/Maps
Flüssig, direkt, schnell – Das sind die ersten Dinge die zum Gameplay einfallen. Das Körpergefühl ist dank des ANT-Animationssystems ausgezeichnet und die Steuerung erfreulich geschmeidig. Mit der Sprungtaste hüpft ihr locker über Hindernisse wie Zäune oder klettert Felsen hoch. Eine Lockerheit ähnlich des Shooters Brink, natürlich ohne die Parcour-Bewegungsfreiheit des Spiels zu erreichen.

Als Map läuft standardmäßig Operation Metro im 32 Spieler-Rush-Modus. Die Map ist in der Innenstadt von Paris angesiedelt und in mehrere schlauchförmige Abschnitte unterteilt. Der Park, die U-Bahn und die Innenstadt. Das Problem ist hierbei, dass die Infantry-only Map nicht gerade die Stärken der Battlefield-Serie zum Einsatz bringt und so musste man des öfteren an den Genre-Konkurrenten Call of Duty denken – besser gesagt an eine Light-Version davon. So wundern wir uns schon ein wenig, warum man sich dafür entschieden hat ausgerechnet diese Map als Standard-Beta-Karte zu wählen und nicht die 64-Mann Karte Caspian Border, mit Fahrzeugen, Jets und einer enormen Kartengröße im Spielmodus Conquest. Diese war nur in den ersten Tagen verfügbar und nur mit dem passenden Zugangs-Passwort, welches mehrfach geändert wurde und meist via Twitter wieder Verbreitung fand.

Caspian Border ist das komplette Gegenteil der Operation Metro Karte. Das riesige Gebiet mit Waldabschnitten und mehreren Flaggenpunkten, sorgt immer wieder für kleinere Geplänkel, mit Jets und Hubschraubern über den Köpfen der Soldaten kreisend. Die Karte zelebriert Battlefield auf voller Linie und zeigt deutlich, dass es sich bei dem Spiel um den Nachfolger von Battlefield 2 handelt und nicht etwa wie bei der Metro-Map eine Art „Call of Bad Company 2,5“. Gerade die Jets zeigen die Liebe die Entwickler DICE in das Produkt steckt. Beim Start eines Düsenjägers wackelt das Flugzeug mit zunehmender Geschwindigkeit mehr und mehr, bis mit dem Abheben vom Boden das Wackeln abrupt dem Gefühl des freien Fliegens weicht und dies mit nie zuvor dagewesenem Feeling – genial! Die Wälder und Büsche erlauben Campern bzw. Recon zwar ungewohnt viel Schutz, doch im Zoom blitzt die Waffe des Schützen verräterisch und deutet somit auf die Position der potenziellen Angreifers. Der Panzer vermittelt ebenso wie der Jet das Gefühl ein schweres Kriegsinstrument zu bedienen und spätestens wenn der „Checkpoint“-Flaggenpunkt unter dem Beschuss zu einem Trümmerfeld wird (Zerstörungssystem sei Dank), bekommt man erneut die Erinnerung, warum sich dieses Spiel Battlefield nennt.

Zwar ist die Map-Wahl trotz der unterhaltsamen U-Bahn-Scharmützel nicht ganz nachzuvollziehen, die Caspian Border Karte zeigt jedoch, dass wir uns wohl keine Sorgen machen brauchen was das Gameplay angeht. Es ist tatsächlich „Battlefield 3“, mit dem Einfluss der modernen Bad Company-Ableger und einem kleinen Hauch der CoD-Konkurrenz.

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Caspian Border Checkpoint-Flaggenpunkt vor kompletter Zerstörung

Zerstörungssystem
Eines der angepriesenen Features von Battlefield 3, die zerstörbare Umgebung, wirkt grundsätzlich weitaus kraftloser als beworben und von den Spieler erhofft. Wer jetzt dachte „Wenn ich irgendwo durch muss, sprenge ich mich halt durch“ hat sich ordentlich geschnitten. Im Grunde bezieht sich das Zerstörungssystem 3.0 auf von DICE festgelegte „zerstörbare Stellen/Objekte“. Es gibt Häuser, Stellen in der Wand und in Zäunen oder ganze Bäume, die bei Beschuss umkippen oder zerbrechen. Bei manchen Mauern reicht ein simpler Medipack-Wurf um sie zu zerstören. Wir tippen stark darauf dass dies als Bug einzuordnen ist und in der finalen Version nicht vorkommen wird. Auf der anderen Seite gibt es kleine Eisenpfosten, leichte Zäune und Büsche die selbst für schwerste Fahrzeuge unüberwindbare Hürden darstellen. Auch da kann man nur hoffen dass DICE bis zum Release noch diese Stellen überarbeitet. Wenn das Zerstörungssystem wirklich seine Anpreisung wert sein soll, habe ich wirklich keine Lust mehr mit dem Panzer an einem kleinen Holzpfosten hängen zu bleiben.

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2 Responses to Special: Battlefield 3 Beta – Ausführliche Anmerkungen

  1.  
    Ich find die Beta super. Man kann schön ins Spiel reinschnuppern und sich auch noch konstruktiv an der Weiterentwicklung übers Forum beteiligen. Doch brauch man für BF3 eine ruhige Hand, gute Augen und möglichst eine noch bessere Deckung um Spass zu haben. Manchmal beisst man schneller ins Gras einem lieb ist. Da hilft es jedoch, "realistisch" vorzugehen. Soviel Deckung suchen wie möglich und ein so kleines Ziel abgeben wie nötig. Auch wenn das kriechen länger dauert, sicherer ist es auf jeden Fall. Gerade mit leuten im Squad die wissen was sie tun und gute Teamabsprachen per Teamspeak bringen den großen Erfolg. Steht schon fest wie lange die Beta noch läuft? Bis zum Release?
    •  
      Nein, lediglich bis zum 10. Oktober.

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